Italien

Egal ob als Student, Berufstätiger oder Praktikant: Im Fall eines geplanten Umzugs nach Italien ist beim Mieten von Immobilien einiges zu beachten.

Das Ziel dieses Ratgebers ist es, bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung zu helfen und über die italienischen Besonderheiten aufzuklären.

Italien ist vom Mittelmeer umgeben und in verschiedene Regionen, Provinzen und Gemeinden unterteilt. Auf geographischer Ebene grenzen sich drei Hauptregionen voneinander ab: Norditalien, Süditalien und der zentrale Teil des Landes. Im Norden ist die Industrialisierung am stärksten fortgeschritten, dort befinden sich mit Turin und Mailand auch zwei wichtige Wirtschaftszentren. Mittelitalien umfasst die Hauptstadt Rom und Kulturmetropolen wie Florenz. Der Süden zeichnet sich durch Kultur und stark verankerte Tradition aus; seine bedeutendsten Städte sind Neapel und Palermo, die Hauptstadt von Sizilien.

Die Mietpreise in Italien liegen im EU-Durchschnitt. Davon ausgenommen sind Rom und Mailand, wo die Wohnkosten aufgrund der hohen Nachfrage wesentlich teurer sind. Normalerweise entspricht die Miete etwa 25 % des Einkommens einer italienischen Durchschnittsfamilie.

In Italien ist es üblich, dass junge Menschen bis zum 30. Lebensjahr in ihrem Elternhaus wohnen. Erst für die Gründung einer eigenen Familie rückt die Suche nach einem separaten Wohnraum in den Vordergrund. Dabei wird der Kauf eines Eigenheims der Anmietung vorgezogen; 70 % der Italiener nennen ein Haus ihr eigen. In Deutschland sind dagegen nur 40 % der Bevölkerung Eigenheimbesitzer. In den italienischen Großstädten bevorzugen jedoch viele Einwohner Mietwohnungen, da die finanziellen Aufwendungen für einen Wohnungskauf bedeutend höher sind. Der Markt für Mietwohnungen ist daher sehr komplex und bietet ein vielfältiges Angebot.


Der Ratgeber ist in folgende Bereiche unterteilt: