Telefon und Handy
Beim Telefon lässt sich einiges einsparen. Lebt man etwa in einer Wohngemeinschaft (WG), kann ein geteilter Telefonanschluss, der von allen Mitbewohnern genutzt wird, eine Option sein. So können die Kosten für jeden Nutzer gesenkt werden.
Natürlich sollte man sich über das Telefonverhalten abstimmen, damit man sich nicht über endlose Gespräche eines Mitbewohners ärgern muss. Eventuell könnte eine Telefon-Flatrate und die Nutzung mehrerer Mobiltelefone für die Bewohner einer WG interessant sein.
Wer beabsichtigt, einen Telefonanschluss einzurichten, sollte Preisvergleiche anstellen und sich beraten lassen, gegebenenfalls auch persönlich in der Filiale eines Telefonanbieters. Der vom Marktführer veranschlagte Preis für einen normalen Analoganschluss liegt zum Beispiel für die einmalige Anschlussgebühr bei etwa 60 €. Oft gibt es bei Abschluss eines Vertrags auch ein günstiges Angebot für ein Telefon im Paket mit dazu. Für die monatliche Grundgebühr sollten in etwa 15 € bis 20 € eingeplant werden. Hier gibt es verschiedene Tarifmöglichkeiten, zum Beispiel Angebote, die Inklusivminutenkontingente beinhalten.
Auch gibt es mittlerweile sogenannte Flatrates, die ein unbegrenztes Telefonieren zum Beispiel ins innerdeutsche Festnetz zu einem Festpreis ermöglichen. Viele Telefonanbieter bieten aber auch noch günstigere Angebote für das Festnetz an, zum Beispiel in Kombination mit einem Internetanschluss. Derartige Angebote kosten etwa 25 € bis 30 € im Monat. Um Mahnungen und Zahlungsverzug zu vermeiden, kann dem Anbieter eine Einzugsermächtigung erteilt werden.
Eine Alternative für Wenigtelefonierer oder auch bei kurzen Aufenthalten wäre, auf einen Festnetzanschluss zu verzichten und sich auf die Erreichbarkeit über Handy zu beschränken. Dabei sollte natürlich bedacht werden, dass zwar zunächst Kosten gespart, Gespräche oder Kurzmitteilungen aber schnell teuer werden können. Für Ausländer kann unter Umständen der Austausch der eigenen SIM-Karte gegen eine deutsche Prepaid-Karte Kosten sparen. In diesem Fall besteht der Vorteil der Kostenkontrolle, da man keinen originären Handyvertrag nutzt, sondern lediglich Guthaben auf seine deutsche Handykarte auflädt und dieses abtelefoniert. So ist man immer zu erreichen, auch wenn man kein Guthaben auf seiner Karte haben sollte. Diese Variante macht es auch möglich, Kosten für Gespräche mit Freunden und Kollegen aus Deutschland zu sparen. Für eine Prepaid-Karte müssen einmalig zwischen 10 € und 20 € eingeplant werden, zum Teil ist darin aber auch schon ein Startguthaben enthalten. Neben den regulären Netzanbietern werden mittlerweile auch besonders günstige Discount-Karten in einigen Supermarktketten angeboten. Ein Preisvergleich lohnt sich also auf jeden Fall.
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